{"version":"1.0","provider_name":"Arbitration Court","provider_url":"https:\/\/schiedsgerichtshof.de\/eng","author_name":"Enzo","author_url":"https:\/\/schiedsgerichtshof.de\/eng\/blog\/author\/enzo\/","title":"FAQs SGH-Schiedsverfahren","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"dBLRM7hTcH\"><a href=\"https:\/\/schiedsgerichtshof.de\/eng\/service\/verfahrensablauf-schiedsverfahren\/\">Verfahrensablauf &#8211; Schiedsverfahren<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/schiedsgerichtshof.de\/eng\/service\/verfahrensablauf-schiedsverfahren\/embed\/#?secret=dBLRM7hTcH\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Verfahrensablauf &#8211; Schiedsverfahren&#8221; &#8212; Schiedsgerichtshof\" data-secret=\"dBLRM7hTcH\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/schiedsgerichtshof.de\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>","description":"FAQs SGH-Schiedsverfahren Ablauf eines SGH-Schiedsverfahrens Einreichung eines digitalen Schiedsantrages Der Kl\u00e4ger leitet das Schiedsverfahren mittels digitalem Schiedsantrag auf der VMP ein. Nach der Einreichung Ihres Schiedsantrags erhalten Sie als Kl\u00e4ger eine Eingangsbest\u00e4tigung per E-Mail. Pr\u00fcfung des Schiedsantrages Der Schiedsantrag wird zun\u00e4chst auf Vollst\u00e4ndigkeit und bez\u00fcglich der Zust\u00e4ndigkeit des SGH gepr\u00fcft. Durch die Pr\u00fcfung wird ein ordnungsgem\u00e4\u00dfer Schiedsprozess sichergestellt. Bei etwaigen R\u00fcckfragen wird sich der SGH mit Ihnen als Kl\u00e4ger in Verbindung setzen. Liegen alle Voraussetzungen nach den Schiedsregeln vor, wird das Schiedsverfahren er\u00f6ffnet. Bekanntgabe der Er\u00f6ffnung des Schiedsverfahrens Die beklagten Parteien werden dann vom SGH offiziell\u2013 per E-Mail oder Post \u00fcber die Er\u00f6ffnung des Schiedsverfahrens informiert. Sobald der Kl\u00e4ger die Sicherheitsleistung bezahlt hat, kann sich der Beklagte auf der VMP registrieren, die Klagebegr\u00fcndung einsehen und hierauf erwidern und ggf. Widerklage erheben. Die Parteien k\u00f6nnen sich durch Rechtsanw\u00e4lte vertreten lassen, sie k\u00f6nnen sich jedoch auch selbst im Schiedsverfahren vertreten. Konstituierung des Schiedsgerichts Mit der Konstituierung des Schiedsgerichts ist das Schiedsgericht offiziell gebildet und arbeitsf\u00e4hig. Das Schiedsgericht kann dabei aus einem Einzelschiedsrichter oder drei Schiedsrichtern bestehen. Die Auswahl von unabh\u00e4ngigen Schiedsrichtern erfolgt gemeinsam durch die Parteien oder wenn diese sich nicht einigen k\u00f6nnen durch den SGH. Nach der f\u00f6rmlichen Ernennung durch den SGH \u00fcbernehmen die Schiedsrichter das weitere Verfahren. Strukturgespr\u00e4ch und Verfahrensplan Das Schiedsgericht f\u00fchrt zun\u00e4chst ein Strukturgespr\u00e4ch mit den Parteien. In dessen Rahmen werden wichtige Themen wie Verfahrensregeln, Zeitpl\u00e4ne, Fristen f\u00fcr die Einreichung von Schrifts\u00e4tzen und die Modalit\u00e4ten der Beweisaufnahme besprochen. Im Anschluss verschriftlicht das Schiedsgericht diese Punkte in einem Verfahrensplan. Ziel ist es, einen klaren und effizienten Prozess sicherzustellen, der f\u00fcr alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar ist. Des Weiteren sollen m\u00f6gliche Unklarheiten oder Streitpunkte fr\u00fchzeitig beseitigt werden. M\u00f6glichkeit der Mediation Ein sinnvolles zus\u00e4tzliches Instrument zur Streitbeilegung ist die Mediation. Gemeinsam mit einem neutralen Mediator k\u00f6nnen die Parteien versuchen, doch noch eine einvernehmliche L\u00f6sung zu erreichen. Der Mediator unterst\u00fctzt Sie dabei, in vertraulichen Gespr\u00e4chen Ihre Interessen zu kl\u00e4ren und gemeinsame L\u00f6sungen zu erarbeiten. Ziel der Mediation ist es, den Streit ohne formales Urteil beizulegen, was Ihnen Zeit und Kosten sparen kann. Wenn beide Parteien einen solchen Mediationsversuch unternehmen wollen, wird das Schiedsverfahren f\u00fcr eine bestimmte Zeit ruhend gestellt. M\u00fcndliche Verhandlung per Videokonferenz Im Rahmen einer m\u00fcndlichen Verhandlung, die in der Regel als Videokonferenz durchgef\u00fchrt wird, werden die Argumente ausgetauscht und die Rechtslage er\u00f6rtert. Soweit erforderlich, wird Beweis erhoben. Das Schiedsgericht h\u00f6rt beide Seiten an und stellt Fragen zum Sachverhalt. Rechtspositionen und Standpunkte werden ausgetauscht. Die m\u00fcndliche Verhandlung dient der Vorbereitung der Entscheidung. Schiedsspruch und Beendigung des Verfahrens Nachdem alle Aspekte sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft wurden, f\u00e4llt das Schiedsgericht den Schiedsspruch und entscheidet auch \u00fcber die Verteilung der angefallenen Kosten. Der Schiedsspruch ist f\u00fcr alle Parteien bindend. Mit der Verk\u00fcndung des Schiedsspruchs wird das Verfahren offiziell beendet. Die Parteien sind verpflichtet, die Entscheidung zu respektieren und umzusetzen. Anderenfalls kann der Schiedsspruch im Wege der Zwangsvollstreckung durchgesetzt werden. Ein zentraler Vorteil der Schiedsgerichtsbarkeit ist, dass die Vollstreckung eines Schiedsspruchs dank eines internationalen Abkommens fast weltweit m\u00f6glich ist. Der Anspruch des SGH ist es, das Verfahren in der Regel innerhalb von 12 Monaten durchzuf\u00fchren, bei Fast-Track-Verfahren sogar innerhalb von 6 Monaten. Weitere Informationen Was ist und wie nutzt man die Verfahrensmanagementplattform? Die Verfahrensmanagementplattform (VMP) des Schiedsgerichtshofs bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (SGH) dient der digitalen Einreichung des Schiedsantrags, Einreichung der Klagebegr\u00fcndung und Klageerwiderung als auch des Austauschs weiterer Dokumente sowie der Administration von SGH-Schiedsverfahren. Weitere Informationen zur VMP finden Sie unter der Rubrik \u201eDigitale Verfahren\u201c. Mit welchen Kosten ist zu rechnen? Die Kosten variieren je nach Gegenstandswert und Komplexit\u00e4t des Falls. Nutzen Sie den Kostenrechner, um eine Kostensch\u00e4tzung zu erhalten. Kann ich gegen ein Schiedsgerichtsurteil Einspruch einlegen? Ein Schiedsspruch ist in der Regel bindend und endg\u00fcltig. Der Schiedsgerichtshof sieht zur Korrektur offensichtlicher M\u00e4ngel die M\u00f6glichkeit einer eingeschr\u00e4nkten \u00dcberpr\u00fcfung des Schiedsspruchs vor. Einspr\u00fcche vor Gericht sind nur in Ausnahmef\u00e4llen m\u00f6glich, beispielsweise bei Verfahrensfehlern oder Befangenheit der Schiedsrichter. Haben die Schiedsrichter unternehmerische und\/oder Sachexpertise? Als Schiedsrichter k\u00f6nnen wir Ihnen neben erfahrenen Juristen aus Anwaltschaft und Justiz auch Wirtschaftsexperten aus Unternehmen, Wissenschaft oder Technik vermitteln. Damit sind fundierte und praxisorientierte Entscheidungen f\u00fcr Ihr Unternehmen sichergestellt. Gibt es eine Anwaltspflicht vor dem Schiedsgericht? Eine Anwaltspflicht wie vor deutschen Landgerichten und Oberlandesgerichten sieht die Schiedsordnung des SGH nicht vor. Je nach Fall, Streitgegenstand und m\u00f6glicher Schadenssumme ist allerdings eine anwaltliche Beratung zu empfehlen. Welche Vorteile bietet ein digitalisiertes Verfahren? Ein digitalisiertes Verfahren bietet Ihnen maximale Flexibilit\u00e4t und Effizienz. Gemeinsam mit den Schiedsrichtern k\u00f6nnen Sie den gesamten Prozess online verwalten, Dokumente elektronisch einreichen und virtuelle Verhandlungen durchf\u00fchren, was Zeit und Kosten spart. Videokonferenzen ersetzen aber nicht in allen F\u00e4llen die direkte Kommunikation. Wenn es erforderlich und sinnvoll ist, kann und sollte die m\u00fcndliche Verhandlung in Pr\u00e4senz stattfinden. Sind die Schiedsspr\u00fcche f\u00fcr alle Beteiligten bindend? Schiedsspr\u00fcche im Rahmen der Schiedsordnung des SGH sind f\u00fcr alle beteiligten Parteien bindend. Sie haben die gleiche Wirkung wie ein staatliches Gerichtsurteil und k\u00f6nnen ggf. vollstreckt werden. Aufgrund des internationalen \u00dcbereinkommens \u00fcber die Anerkennung und Vollstreckung ausl\u00e4ndischer Schiedsspr\u00fcche (New Yorker \u00dcbereinkommen) ist die Vollstreckung auch nahezu weltweit m\u00f6glich."}